Blogartikel zu „Bewegungen der Seele“

Herzlich Willkommen!

Du bist auf der Übersichtseite des Blogs zur „Bewegungen der Seele“ angekommen. Im Blog werden – beginnend mit dem Juni 2017 – jeweils in der Mitte eines Monats Beiträge rund um das Thema Familienaufstellungen, Aufstellungsarbeit im Allgemeinen und Phänomen der Seele und ihrer Bewegung veröffentlicht.

Hier auf der Startseite des Blogs findest du die Übersicht über die bislang veröffentlichten Artikel.

Juni 2017

Das „wissende Feld“ und die stellvertretende Wahrnehmung im wissenden Feld

Das Blog beginnt mit einem Beitrag, der von zwei wesentliche Grundannahmen bei jeglicher Form von Aufstellungsarbeit handelt. Egal, ob es sich um eine klassische Familienaufstellung handelt, um Formen der systemischen Strukturaufstellung, eine Organisationsaufstellung oder auch um eher „Spezialformen“ wie Horoskopaufstellungen oder Organaufstellungen (wie z.B. Augenaufstellungen) – zumindest zwei Dinge haben alle Formen gemeinsam. Erstens nutzen wir die Wahrnehmung von unvoreingenommenen und auch unwissenden Stellvertretern. Und Zweitens befragen wir diese stellvertretenden Personen nicht einfach (nach dem Motto: Was meinst denn du dazu?), sondern wir bringen die relevanten Stellvertreter in eine Position zueinander, wir „stellen sie auf“. Und wir generieren damit ein Feld zwischen den Stellvertretern und nehmen an, dass die Eindrücke der Stellvertreter aus diesem Feld stammen, also nicht von den Stellvertretern selbst kommen. In der Aufstellungsarbeit hat sich eingebürgert, dies als das „wissende Feld“ zu bezeichnen.

Der erste Eintrag in diesem Blog geht diesen beiden Phänomen, dem wissenden Feld und der stellvertretenden Wahrnehmung nach. Aufgrund der Länge des Beitrages erscheint er in drei Teilen:

Juli 2017

„Einmal im Leben“ – oder: Wie oft aufstellen?

Der Juli-Beitrag geht der Frage nach, ob eine Aufstellung ein mehr oder weniger einmaliges Ereignis ist oder dies sein sollte und wann und unter welchen Bedingungen es sinnvoll ist, mehrere Aufstellungen zu dem gleichen oder auch unterschiedlichen Themen zu machen.

„Einmal im Leben“ – oder: Wie oft aufstellen?

August 2017

Neben-Wirkungen einer Aufstellung – Effekt bei Stellvertretern und Zuschauern

Familienaufstellungen und auch andere Formen von Aufstellungen werden in erster Linie für jemanden gemacht. Es gibt ein Anliegen bei einer Person, jemand möchte etwas klären – zunächst einmal für sich.
Die Erfahrung in der Aufstellungsarbeit zeigt allerdings, dass Aufstellungen auch oft überraschende Wirkungen auf Stellvertreter oder völlig unbeteiligte Zuschauer haben können. Diesen Neben-Wirkungen wird im Beitrag nachgegangen.

Neben-Wirkungen einer Aufstellung

September 2017

Bewegungen der Seele und das klassische Familienstellen

Die Aufstellungsarbeit hat mit dem – nennen wir es einmal – „klassischen“ Familienaufstellungen begonnen. Hier ging es um die „Ordnungen der Liebe“ und die „guten Lösungen“. Das bleibt auch weiterhin relevant und gültig und hat seinen Platz. Allerdings hat sich im Laufe der Jahre herausgestellt, dass dieser Rahmen oft zu eng ist. Wesentlicher als Struktur und Ordnungen in Familiensystemen wie auch anderen Systemen, ist: Mit dem Aufstellen zeigen sich Bewegungen in der Seele. Und die folgen ihrer eigenen Logik. Daraus ergab sich eine Weiterentwicklung im Familienstellen und allgemeiner in der Aufstellungsarbeit. Dies hat weitreichende Auswirkungen in der Grundhaltung, mit der Aufstellungen durchgeführt werden. Diese werden in dem Blogbeitrag beschrieben.

Bewegungen der Seele und das klassische Familienstellen

Oktober 2017

Familienaufstellung – eine Form der Psychotherapie?

Der Blogeintrag vom Oktober 2017 beschäftigt sich mit der Frage, ob man das Familienstellen oder generell die Aufstellungsarbeit als Psychotherapie ansehen kann oder sollte. Es wird im Beitrag argumentiert, warum eine Familienaufstellung per se keine Therapie ist, aber oft profunde therapeutische Effekte hat. Paradoxerweise kann in der Aufstellungsarbeit eine zu starke Konzentration auf ein Symptom oder Leiden, das therapeutisch zu beheben wäre, den Blick auf die wirklich lösende seelische Bewegung verstellen.

Familienaufstellung – eine Form der Psychotherapie?

November 2017

Die innere Haltung – Wie begegne ich einer Aufstellung?

Im Nobember 2017 geht es in diesem Blog um hilfreiche und weniger hilfreiche Haltungen, Einstellung und Erwartungen, die ich an eine eigene Aufstellung herantragen mag.

Die innere Haltung – Wie begegne ich einer Aufstellung?

Dezember 2017

Im Dezember 2017 geht es in diesem Blog um ein „plutonisches“ Thema: Über die Folgen, die böse Taten oder schlimme Schicksale haben können. Und warum und wie diese Folgen nicht unbedingt die Charakteristika ihrer Entstehung („böse“, „schlimm“) erben müssen. Nicht zuletzt geht es dabei auch um unsere innere Haltung und mit welcher Perspektive wir auf die Geschehnisse und Folgen schauen.

Über die (manchmal) guten Folgen des Schlimmen

Januar 2018

Hier geht es um Gefühle. Genauer gesagt um

  • Primärgefühle
  • Sekundärgefühle
  • Übernommene Fremdgefühle

und was sie kennzeichnet, woran man sie erkennt und unterscheidet. Und natürlich um ihre Rolle im Rahmen von Familienaufstellungen.

Über Gefühle, ihre Qualitäten und ihre Rolle in der Aufstellungsarbeit

Februar 2018

In der Aufstellungsarbeit arbeiten wir wesentlich mit den Wahrnehmungen und Eindrücken der Stellvertreter. Über ihre Reaktionen entwickelt sich die Aufstellung. Es stellt sich da natürlich die Frage: Kann man den Wahrnehmungen der Stellvertreter vertrauen? Dem geht der Blog-Artikel vom Februar 2018 nach.

Kann man den Wahrnehmungen der Stellvertreter vertrauen?

März 2018

(Familien)aufstellungen gelten als eine Form der lösungsorientierten psychologischen Intervention. Aber welche Wirkungen hat es, wenn in einer Aufstellung keine Lösung erreicht wird? Das ist das Thema im März 2018 in diesem Blog.

Aufstellungen ohne Lösungen – können Aufstellungen „scheitern“?

 April 2018

Bei Familienaufstellungen geht es oft darum, die ursprüngliche Liebe, die Liebe eines Kindes zu seinen Eltern, wieder ins Fließen zu bringen. Der April-2018-Beitrag in diesem Blog widmet sich diesem Thema über ein wenig Rap-Musik.

Die ursprüngliche Liebe … und etwas Rap-Musik

Mai 2018

Der Blog-Beitrag im Mai 2018 widmet sich dem Verhältnis zwischen dem Familenstellen einerseits und psychologischen Techniken und Methoden wie dem „Neurolinguistischen Programmieren (NLP)“ andererseits.

Familienaufstellungen und „Psycho-Techniken“

Juni 2018

Im Juni 2018 geht es im Blog-Beitrag um die Unterschiede zwischen der stellvertretenden Wahrnehmung im wissenden Feld und Rollenspiel.

Stellvertretung in einer Aufstellung und Rollenspiel

Juli 2018

Mütter und Väter sind in der Familie nicht gleich – und nicht gleichgewichtig. Die Mütter haben im Familiensystem – alleine über die tiefgehenden Erfahrungen von Schwangerschaft und Geburt – eine besondere Bedeutung und ein anderes „spezifisches Gewicht“ als Väter. Der Blog-Beitrag im Juli 2018 beleuchtet dieses Verhältnis.

Über das größere spezifische Gewicht von Müttern

August 2018

Der Blogbeitrag in diesem Monat widemet sich einem historischen Ereignis: Dem Kniefall von Willy Brand im Dezember 1970 in Warschau. An diesem Geschehen wird etwas deutlich, was auch in Familienaufstellungen oft eine Rolle spielt: Der angemessen Umgang mit historischer Schuld bei größeren Kollektiven und wie die toten Opfer und Täter in das Seelenleben der Nachbeborenen hineinwirken.

Der Kniefall in Warschau – oder: Vom Umgang mit kollektiver Schuld

September 2018

Insbesondere in Medien und anlässlich politischer und gesellschaftlicher Debatten ist häufig eine gewissen „Empörungskultur“ (manche sprechen gar von einer „Empörungsbewirtschaftung“) zu verzeichnen. Aber auch bei Familienaufstellungen geht es mitunter um Themen, die leicht zu einer moralischen Entrüstung einladen. Im Blogbeitrag für den September 2018 geht es um Empörung und Entrüstung im Zusammenhang mit Familienaufstellungen.

Über die Empörung und Entrüstung

Oktober 2018

In Familienaufstellungen geht es – das liegt in der Natur der Sache – oft um die Beziehung zu den eigenen Eltern. Sehr häufig steht dann in Form der Stellvertreter ein Kind seinen Eltern gegebnüber und die anstehende „Bewegung der Seele“ ist dann,  dass dies Kind auf seine Eltern zugeht. Häufig mit sehr gemischten Gefühlen. Der Blogbeitrag im Oktober 2018 geht der Frage nach, warum diese archetypische Bewegung vom Kind auf die Eltern zu sich vollzieht, und nicht andersherum.

Die Hinbewegung der Kinder zu den Eltern

November 2018

Dieser Beitrag erscheint am Totensonntag 2018 im „Totenmonat“ November. Er behandelt, wie die Toten in der einen oder anderen Weise in das Leben der Lebenden hineinwirken und in welcher Form sich dies in der Aufstellungsarbeit zeigt. Insbesondere geht es um die Wirkungen, die ein ehrendes Andenken der Toten für die Lebenden hat.

Die Toten und wir

Dezember 2018

Der Blogbeitrag zwischen den Jahren 2018 und 2019 handelt von dem Weihnachtsversprechen: „Nun soll es werden, Frieden auf Erden“. Und davon, wie dieses Versprechen enttäuscht wird und wie es erfüllt werden kann.

Nun soll es werden

Januar 2019

In diesem Monat geht um Heilungen im Rahmen von Familienaufstellungen. Es werden drei verschiedene Arten von Heilungsprozessen beschrieben, die über Familienaufstellungen angestoßen, unterstützt und gefördert werden können.

Familienaufstellung und Heilung

Februar 2019

In jedem menschlichen Leben gibt es Dinge, die wir lieber nicht haben möchten. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der – scheinbar paradoxen – Aufforderung, diesen Gegebenheiten erst einmal vorbehaltlos zuzustimmen.

Die Kraft, die aus der Zustimmung kommt

März 2019

Über Familienaufstellungen gibt es inzwischen ein reichhaltiges Erfahrungswissen. Vieles davon ist auch in Büchern beschrieben. Und doch gibt es kein einheitliches und ausgearbeites „theoretisches Modell“ für die Aufstellungsarbeit, wie es etwa für viele Psychotherpieformen durchaus vorliegt. Dieser Beitrag argumentiert, dass ein solches vereinheitlichendes theoretisches Konzept der Aufstellungsarbeit wesensfremd wäre.

Über den Verzicht auf Therorien und gedankliche Konzepte in der Aufstellungsarbeit

April 2019

Im April-Beitrag 2019 geht es um die Beziehungen zwischen Generationen, das Verhältnis verschiedener Familiensysteme zueinander und auch um die Pflege der Eltern im Alter.

Was schulden Kindern ihren Eltern?

Mai 2019

Der französische Schriftsteller Albert Camus hat die überraschende (und verwirrende) Aussage getätigt, man müsse sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen. Im Mai 2019 geht es in diesem Blog nicht um Sisyphos, sondern einen andere mythische Figur des antiken Griechenlands: Können wir uns Orpheus, diesen begnadeten Sänger mit seinem tragischen Schicksal, als glücklichen Menschen vorstellen? Und müsste er dazu vielleicht, obwohl ein Sänger bleibend, ein bisschen weniger begnadet und dafür ein wenig weniger tragisch sein? Aber natürlich geht es nicht um Orpheus, sondern um das Glück des normalsterblichen Menschen. Genauer: Um zweierlei Glück.

Orpheus – oder: Das große und das kleine Glück

Juni 2019

In diesem Monat geht es um die Paarbeziehung und den systemischen Hintergrund ihres Gelingens oder Scheiterns.

Wie die Paarbeziehung gelingt

Juli 2019

Anknüpfend an den letzen Beitrag vom Juni 2019 geht es noch einmal um die langjährige Paarbeziehung. In diesem Artikel werden drei Säulen einer funktionierenden Paarbeziehung beschrieben.

Die drei Säulen der Paarbeziehung

August 2019

Die letzten beiden Blog-Beiträge handelten von der Paarbeziehung. Im August-Beitrag wird daran anknüpfend erörtert, was sich ändert, wenn die Paarbeziehung zur Elternschaft führt, also um die Eltern-Kind-Beziehung ergänzt wird.

Die Paar-Beziehung und die Eltern-Kind-Beziehung

September 2019

In diesem Monat, am 19. September 2019, ist Bert Hellinger im Alter von 93 Jahren verstorben. Der September-Beitrag beschäftigt sich anlässlich des Todes von Bert Hellinger in drei kleinen Reflektionen mit dem, was er uns hinterlassen hat.

Zum Tod von Bert Hellinger

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